Let’s play Infokrieg – Vortrag am 4. Juni 2020

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    Jeff
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    Let’s play Infokrieg. Wie die radikale Rechte (ihre) Politik gamifiziert
    Online-Vortrag von Arne Vogelgesang mit anschließender Diskussion
    Donnerstag, 4. Juni 2020, 19 Uhr
    Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/85611179495

    Haben Videospiele schon in normalen Zeiten einen großen Einfluss auf das gesellschaftliche Zusammenleben, so hat sich dieser Trend durch die Corona-Pandemie nochmals enorm verstärkt. „Games bringen Menschen miteinander in Kontakt und beinhalten ein kreatives Potential. Games und Gamingportale werden aber auch zunehmend von Rechtsextremen genutzt, um ihre Hassbotschaften zu verbreiten und ihren Infokrieg gegen die demokratische Gesellschaft zu führen,“ sagt die Salzburger Professorin Elisabeth Klaus, die sich mit der kulturellen und kommunikationswissenschaftlichen Bedeutung von Spielen beschäftigt. „Es ist wichtig, dass wir uns in Kunst und Wissenschaft damit auseinandersetzen“.
    „Let’s play Infokrieg. Wie die radikale Rechte (ihre) Politik gamifiziert,“ heißt der Online-Vortrag des Berliner Künstlers Arne Vogelgesang, der am Donnerstag, dem 4. Juni 2020 ab 19 Uhr per Zoom-Meeting stattfinden wird. „Spielen macht Spaß. Gewinnen auch. Warum nicht Politik spielen mit motivierten Kameraden und ahnungslosen Gegnern?“ Arne Vogelgesang zeigt in seinem Vortrag anhand von Videomaterial, wie Teile der radikalen Rechten eine solche „Gamifizierung“ von politischer Kultur mit Erfolg betreiben. Sie adaptieren typische Elemente der Spielmechanik, um motivationssteigernde Wirkungen zu erzielen, und bringen im legitimierenden Rahmen des Spiels Jagdverbände und „Stammesgesellschaften“ hervor. Vogelgesang beleuchtet Strategien, die politische Wirklichkeit zu bespielen, die er in US-amerikanischer Trollkultur und ihren Entsprechungen im deutschsprachigen Raum vorfindet – von vermeintlich harmlosen Interventionen bis zum dem live gestreamten Terror einer neuen faschistischen Subkultur.
    Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem Fachbereich Kommunikationswissenschaft (Abteilung Kommunikationstheorien und Öffentlichkeiten) und dem interuniversitären Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst (Programmbereich Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion) statt. Sie ist Teil der Reihe „W&K-Forum“, das am Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Kulturpolitik und künstlerischer Praxis bietet.

    Kontakt: Mag. Roswitha Gabriel, roswitha.gabriel@sbg.ac.at

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