Protokoll Magdeburg

Bild von Britta Neitzel

Hier das Protokoll des kleinen Treffens in Magdeburg. Wenn Präzisierungen oder Ergänzungen notwendig sind, dann bitte vornehmen.

Gruß, Britta

 

Protokoll AG-Treffen, Magdeburg 20.2.2009
Protokollantin: Britta Neitzel
Beginn: 19.00 Uhr, Ende: 20.30 Uhr

Anwesend: Andreas Lange, Rolf F. Nohr, Britta Neitzel, Jutta Zaremba, Daniel Pietschmann, Dominik Härig, Tanja Adamus, Stephan Günzel Felix Raczkowski und noch ca. fünf weitere, deren Namen ich leider vergessen habe. Bitte melden!

1) Kurze Vorstellungsrunde

2) Erwartungen an die AG und Website
- Vernetzung und Information (Kalender, Literatur, Projekte,...) Immer posten!
- Hinweis auf die unhierarchische Struktur der AG: Jede/r ist berechtigt und aufgefordert Vorschläge für Treffen, Projekte, Kolumnen, Vernetzungen, Diskussionen, ... einzubringen.
- Bitte, die vollständigen Beiträge aus den Foren an den E-Mail Account weiter zu leiten, einfacherer Zugang zu Foren.
- Schaltfläche „Information“ in „Information zur AG“ umbenennen. Neuen Unterpunkt „Geschichte der AG“ (öffentlich) und „Protokolle“ (intern) einfügen.

Tanja Adamus und noch jemand (bitte melden!) erklären sich bereit, Serjoscha bei der Pflege der Website zu unterstützen.

3) Vorstellung KEEP Projekt (Andreas Lange, Computerspielmuseum)
Zitat von Andreas Posting auf der AG-Site:
„gerne mache ich Euch die Mitteilung, dass die EU ein großes Forschungsprojekt bewilligt hat, das integral auf die Bewahrung komplexer digitaler Artefakte, sprich Games abhebt. Mehr infos zu KEEP (Keeping Emulation Environments Portable ) findet Ihr hier:

http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=FP7_PROJ_EN&ACTION=D&DOC=1&CAT=PR...

Neben der inhaltlichen Ausrichtung des Projektes ist dabei sicherlich auch bemerkenswert, dass erstmalig in einem solchen Rahmen traditionelle Bewahungsinstitutionen wie die drei Nationalbibliotheken Frankreichs, Deutschlands und der Niederlande mit Vertretern der Games Kultur wie dem Computerspiele Museum und der European Games Developer Federation (assoziierter Partner) zusammenkommen, um gemeinsam die Herausforderung der Bewahrung unseres digitalen Erbes anzugehen. Insofern erhoffen wir uns durch KEEP natürlich einen Schub fuer die Erweiterung des Bewusstseins ueber die Notwendigkeit der Bewahrung von Gameskultur und sind offen fuer Vorschlaege und Anregungen, wie man diese Plattform in diesem Sinne nutzen kann.
Wenn alles klappt, hoffen wir, Euch in Zukunft noch besser historische Games zugaenglich machen zu koennen“

Konkretes Ziel des Projektes ist es, eine Virtuelle Maschine zu entwickeln, die es ermöglicht, alle (!!!) Spiele und wie auch alle anderen digitalen Artefakte spielbar bzw. ausführbar zu machen (Emulation).

Aufgaben des Computerspielemuseums im Projekt:
Features für Usability festlegen
Welche Eigenschaften der Spiele müssen erhalten bleiben, was ist bewahrenswert? Welche Metadaten? Fotos, Filme, Cover, Spielablauf, Medienkommentare, Mitschnitte... Stichwort: „significant properties“
Im ersten Teil des Projektes sollen diese signifikanten Eigenschaften festgelegt werden, im letzten Teil die Implementierung auf der Maschine evaluiert werden.

Wunsch von Andreas: Die AG-Games soll an der Identifizierung der signifikanten Eigenschaften von Computerspielen mitarbeiten. Das ist kein triviales Unterfangen, denn alle bisherigen und zukünftigen Spiele sollen in der virtuellen Maschine repräsentiert werden können. Das bedeutet, dass die Antwort auf die Frage „Was ist ein Computerspiel?“ in der Maschine implementiert wird.

Aus der Runde kam Zustimmung für dieses Projekt. ->
a) Die AG-Games tritt als Stakeholder Projektes auf (Letter of Intend)
b) Auf dem nächsten AG-Treffen soll die Frage nach den „significant Properties“ diskutiert werden.

4) Nächstes Treffen
Ort: Hamburg
Zeitpunkt: Jan Schmidt, bitte mach doch bitte ein oder zwei Terminvorschläge für ein Treffen im Hans-Bredow-Institut. (Ende Mai/Juni), Sa/So oder Fr/Sa.
Thema: Keep Projekt (Significant Properties) und Geschichte von Computerspielen
 

nachklang magdeburg

war angenehm und interessant in magdeburg - was sicher auch an der entspannten und offenen leitung von johannes fromme lag. highlights waren für mich serjoscha wiemers interface-vortrag (absolut anregender inhalt + vortragsstil) und michael nitsches mix aus experimental game-lab-design und theorie.
danke britta für das umgehende und ausführliche protokoll und die nette zugfahrt :-)
grüsse an alle
jutta zaremba